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7.8.12.1. Typ "Wertebereichsvariable"

Im Folgenden ist erläutert, wie Sie eine Wertebereichsvariable anlegen.[83]

  1. Legen Sie unter Name die gewünschte Variable an.[84]

  2. Wählen Sie unter Status die Option Wertebereichsvariable.

  3. Eintrag im Eingabefeld unter Formel:

    Beim Typ Wertebereichsvariable gibt es verschiedene Untertypen. Die folgende Tabelle zeigt die zu verwendende Syntax:

    1. Wertebereich

      Art

      Ausdruck

      Erläuterung

      Bereichsdefinition mit eingeschlossenen Grenzen

      [10:100]

      eckige Klammern

      Es wird ein Bereich von 10 bis 100 festgelegt.

      Bereichsdefinition ohne eingeschlossene Grenzen

      ($A1.:90)

      runde Klammern

      Es wird ein Bereich von A1 bis 90 festgelegt, wobei A1 der Variablenname ist.

      Bereichsdefinition mit Defaultwert 100,[1:6000]

      Es wird ein Bereich von 1 bis 6000 mit einem Defaultwert von 100 festgelegt.

      Der Wertebereich wird in PARTdataManager unter Wertebereiche angezeigt, der Defaultwert zusätzlich unter Diskrete Werte.

      Bereichsdefinition innerhalb einer IF-Bedingung Beispiel:

      IF( FORM1 .EQ. 1) THEN 
      L1 ='100,[1:6000]'
      ELSE L1 ='100,[1:2000]'
      ENDIF

      In Abhängigkeit von einem anderen Variablenwert werden unterschiedliche Wertebereiche definiert. Siehe Abschnitt 7.8.12.4, „Typ "Wertebereichsvariable" kombiniert mit IF-Bedingung (Merkmalalgorithmus) “.

      Bereichsdefinition mit Schrittweite

      [100:300/50]

      eckige Klammern

      kein Backslash!

      Es wird ein Bereich von 100 bis 300 sowie eine Schrittweite von 50 festgelegt.

    2. Diskrete Werte

      Art

      Ausdruck

      Erläuterung

      Aufzählung

      1,3,5,7,9,$A2.

      Aufzählung von diskreten Werten

      Die ausgewählte Variable darf nur die Werte 1,3,5,7,9 und den aktuellen Wert der Variablen "A2" annehmen.

      [Hinweis] Hinweis

      Bei Verwendung von diskreten Werten können Sie alternativ unter Status auch die Methoden mit Wertebereichsvariable mit Benennung und Wertebereichsvariable mit Grafiken wählen.

    [Hinweis] Hinweis

    Wenn Sie Variablen innerhalb des Wertebereichsausdrucks verwenden, setzen Sie vor die Variable jeweils ein $-Zeichen, hinter die Variable einen „.“ (Punkt)!

    Im Folgenden sehen Sie ein paar beispielhafte Abbildungen.

    Beispiel: Bereich von 100 bis 300 mit bestimmter Schrittweite (Stufung) von 50

    Beispiel: Bereich von 100 bis 300 mit bestimmter Schrittweite (Stufung) von 50

    Beispiel: Aufzählung von Werten

    Beispiel: Aufzählung von Werten

  4. Testen Sie in der Tabelle, ob die Funktion wunschgemäß ist.

    Klicken Sie hierzu in das Wertebereichsfeld und wählen Sie den gewünschten Wert.

  5. Genauso gut können Sie im PARTdataManager testen. Tabellenansicht und Werteauswahl sind identisch wie im PARTdesigner.

    Wertebereichsauswahl in PARTdataManager

    Wertebereichsauswahl in PARTdataManager



[83] Die passenden Beispiele finden Sie im Trainingskatalog im Verzeichnis \v11_news\value_ranges\value_ranges_standard\default.prj|default_and_max.prj|listing.prj|simple.prj|stepwise.prj. Als Basis für die Beispiele wurde DIN 2395 verwendet.

[84] Grundsätzliches zur Vorgehensweise finden Sie unter Abschnitt 7.8.9, „Variablenmanager - Die einzelnen Parameter“.