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7.8.12.2. Typ "Wertebereichsvariable mit Benennung"

Wenn Sie bei einer Wertebereichsvariablen nicht direkt die Original-Werte anzeigen möchten, sondern anstatt dessen Text wie beispielsweise "ein" / "aus" oder "Form A" / "Form B", dann wählen Sie den Typ Wertebereichsvariable mit Benennung.

Im Folgenden ist die Vorgehensweise anhand eines kleinen Beispiels beschrieben:[73]

Es soll eine Schnittrotation mit einer Bedingung versehen werden und dann die Anzeige des Merkmals über eine Wertebereichsvariable gesteuert werden.

  1. Im ersten Schritt erstellen Sie im Variablenmanager eine Wertebereichsvariable.

    Legen Sie die Variable mit den entsprechenden Parametern an.[74]

    • Name: Hier im Beispiel "FORM".

    • Speicherort: Wählen Sie In In Geometrie und Tabelle.

      [Hinweis] Hinweis

      Bei Wertebereichsvariablen müssen Parameter sowohl in der 3db-Datei wie auch in der tab/tac-Datei gespeichert werden. Deshalb ist der Dual-Modus zu wählen.

    • DIN-ID: optional

    • Einheit: optional

    • Datentyp: Hier im Beispiel wird Ganzzahl gewählt.

      [Hinweis] Hinweis

      Achten Sie auf die Übereinstimmung der Datentypen.

      Wenn Sie in der Formel 0, 'A', 1,'B' angeben, dann müssen Sie unter Datentyp "Ganzzahl" auswählen. Wenn Sie z.B. 'S','Sechskant', 'Z','Zylinder' angeben, dann müssen Sie unter Datentyp "Text" auswählen.

    • Typ-Identifikation: Hier Geometriemerkmal

    • Status: Wählen Sie die Option Wertebereichsvariable mit Benennung.

    • Formel:

      • Beim Typ Wertebereichsvariable mit Benennung wird mit Wertepaaren gearbeitet:

        Der jeweils erste Wert bezeichnet den intern verwendeten Wert, der jeweils zweite Wert den Anzeigewert in der Tabelle.

        Je nachdem, ob es sich bei dem intern verwendeten Wert um Text oder Zahl handelt, muss unter Datentyp die korrekte Auswahl getroffen werden. Text oder Ganzzahl/Dezimalzahl.

      • Setzen Sie das Wertepaar an die erste Position, welches Sie beim Öffnen der Tabelle als Startwert (Defaultwert) verwenden möchten.

      Beispiele:

      • Ausdruck

        Erläuterung

        Beispiel 1:

        0,'A',1,'B'

        0 wird A, 1 wird B zugeordnet. Weil es sich bei den internen Werten um Zahlen handelt, muss für diese Variable der Datentyp Zahl (Ganzzahl / Dezimalzahl) eingestellt sein.

      • Ausdruck

        Erläuterung

        Beispiel 2:

        'KO','ohne Kuppe','K','Kegelkuppe','L','Linsenkuppe'

        KO wird ohne Kuppe, K wird Kegelkuppe, L wird Linsenkuppe zugeordnet. Weil es sich bei den internen Werten um Text handelt, muss für diese Variable der Datentyp Text eingestellt sein. Textwerte werden immer zwischen zwei Hochkommata ('Text') angegeben.

  2. Im zweiten Schritt erstellen Sie im Sketcher einen Sketch, über den ein "Cut" erzeugt wird.

  3. Im dritten Schritt verknüpfen Sie den Schnittsketch mit einer entsprechenden Bedingung, welche in Abhängigkeit von der Werteauswahl der Variablen FORM den Schnitt erzeugt oder weglässt.

    Nur erzeugen, wenn giltNur erzeugen, wenn gilt

    Nur erzeugen, wenn gilt

  4. Testen Sie die Funktionalität direkt im PARTdesigner im Dockingfenster Tabelle. (Mittels Button können Sie Wertebereichspalten ein- und ausblenden.)

    Klicken Sie in das Wertebereichsfeld und wählen Sie den gewünschten Wert.

  5. Genauso gut können Sie im PARTdataManager testen. Die Tabellenansicht und Werteauswahl ist identisch wie im PARTdesigner.

    Klicken Sie in der Spalte FORM auf das Wertebereichssymbol und wählen Sie die gewünschte Form.

    FORM A

    FORM A

    FORM B

    FORM B



[73] Das passende Beispiel finden Sie im Trainingskatalog im Verzeichnis \v11_news\value_ranges\value_ranges_with_naming\value_ranges_with_naming.prj.

[74] Grundsätzliches zur Vorgehensweise finden Sie unter ??? und Abschnitt 7.8.9, „Variablenmanager - Die einzelnen Parameter“.