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Manual

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5.11.1. Beispiel: Bemaßung erstellen

Anhand eines kleinen Beispiels soll die Arbeitsweise beim Anlegen einer neuen Bemaßung gezeigt werden.

Es soll für eine Schraubenlänge eine horizontale Bemaßung erstellt werden.

  1. Laden Sie im PARTdataManager, in der Teileansicht das zu bemaßende Teil.

  2. Aktivieren Sie evtl. den Konfigurationsmodus .[41]

  3. Öffnen Sie im PARTdataManager den Dialogbereich Bemaßungen mittels gleichnamigem Befehl im Kontextmenü der Werkzeugleisten.

    -> Der Dialog wird als Docking-Bereich angezeigt. Sie können diesen bei Bedarf per Drag&Drop als eigenes Fenster herauslösen.

    -> Es werden nun die Bemaßungspunkte und Anfügepunkte angezeigt.

  4. Stellen Sie sicher, dass in der 3D-Ansicht die Bemaßungen angezeigt werden.

    Klicken Sie hierzu gegebenenfalls in der Werkzeugleiste der 3D-Ansicht auf die Schaltfläche Bemaßungen anzeigen.

  5. Stellen Sie sicher, dass in der 3D-Ansicht die Anfügepunkte angezeigt werden.

    Klicken Sie hierzu gegebenenfalls in der Werkzeugleiste Montage auf die Schaltfläche Anfügepunkte zeigen.

  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Bemaßung hinzufügen .

    -> Es erscheint im oberen Dialogbereich eine "AUTO"-Bemaßungszeile und unten unter Pflichtparameter wird per Default der Typ HORIZONTAL angelegt. (Hier im Beispiel korrekt. Passen Sie ansonsten die Auswahl im Listenfeld an.)

  7. Setzen Sie als ID und als Beschreibung "L".

  8. Wählen Sie unter Pflichtparameter -> Ansichten die gewünschten 2D-Ansichten, auf welchen die Bemaßung angezeigt werden soll. Hier im Beispiel Vorne+ Z.

    Ansichten, die eine Bemaßung enthalten, erkennen Sie in der 3D-Toolbar an einem entsprechenden Icon mit Bemaßungslinie .

  9. Bestimmen Sie nun den Startpunkt der Bemaßung.

    Selektieren Sie den gewünschten Anfügepunkt.

    -> Der Anfügepunkt wird rot markiert.

  10. Rufen Sie das Kontextmenü auf und wählen Sie Verwenden als... -> Startpunkt.

    -> Der Startpunkt wird im Eingabefeld eingetragen.

  11. Verfahren Sie beim Endpunkt ebenso.

  12. Wählen Sie im Listenfeld von Position den Wert BBOX (Bounding box) und als Abstandsmaß (BBOX) den Wert -DIST*12 (hier im Beispiel).

    -> Sobald alle Pflichtparameter gesetzt sind, erscheint die Bemaßung in der 3D-Ansicht.

  13. Sie können nun bei Bedarf noch Optionale Parameter modifizieren (z.B. Text) oder setzen (z.B. Pfeilgröße).

    Text:

    • Ein Default-Eintrag wird automatisch gesetzt:

      {AUTOMATIC}
    • Text kann zum automatisch erzeugten Zahlenwert hinzugefügt werden.

      Beispiel:

      ø {AUTOMATIC}
    • Der Eintrag kann auch mit PARTdesigner-Ausdrücken erweitert werden.

      Z.B. {Teilename@Variable}: Teilename mit Variablenangabe

      Beispiel:

      ø {AUTOMATIC}x{DFZ250BODEN@D11ST}
    [Tipp] Tipp

    Die genaue Bezeichnung des Teilenamens sehen Sie z.B. unter Startpunkt.

    Eine komplette Übersicht zu PARTdesigner-Ausdrücken finden Sie unter Abschnitt 16.1, „PARTdesigner-Expressions“.

  14. Variablenmapping

    Sobald Sie den Variablennamen eintragen, wird das Editiersymbol angezeigt.

    Der Benutzer kann später hier die zu exportierende Ausprägung ändern. Vergleiche Abschnitt 3.1.7.6.6, „Ausprägung via Bemaßungsangaben ändern“ in PARTsolutions / PARTcommunity4Enterprise - Handbuch für Anwender.

  15. Passen Sie die Angabe für die Schriftgröße entsprechend an (hier im Beispiel "DIST").

  16. Setzen Sie Pfeilgröße und Pfeilfaktor.

  17. Setzen Sie Genauigkeit.

  18. Wenn alle Einstellungen gesetzt sind, klicken Sie auf Änderungen speichern .

    -> Das Undo-Symbol verschwindet bei allen Parametern.

  19. Klicken Sie nun auf 2D-Ableitung .

    Die gesetzte Bemaßung wird auch für die 2D-Ableitung verwendet.

  20. Beim Export ans CAD-System wird die Bemaßung ebenfalls übergeben.



[41] In manchen Fällen muss der Konfigurationsmodus eingeschaltet werden und PARTdataManager neu gestartet werden, damit Anfügepunkte und Bemaßungspunkte sichtbar werden.