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Manual

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3.6.3.3. Begrenzungen von Verbindungen (MCD)

Starre Körper und Verbindungen werden auf Baugruppenniveau aus Volumenkörperinstanzen in Baugruppenkomponenten beziehungsweise Baugruppenzwangsbedingungen erstellt.

Die entsprechende Funktionalität findet sich auf dem Tab Physik-Navigator.

Oben sind die Rigid Bodies, unten die Verbindungen. Wird unten eine Verbindung angeklickt, werden oben die beiden damit verbunden Teile rot markiert.

Der Name der Rigid Bodies ist der Journal Identifier seiner Komponentenquelle.

Es gibt 3 Typen von Verbindungen und Zwangsbedingungen:

  • Feste Verbindung: Erstellt aus fixed mates

    Hat die Komponente keine Zwangsbedingungen, werden feste Verbindungen erstellt. Diese Verbindungen machen die anhängende Komponente unbeweglich genau wie bei festen Verbindungen.

  • Scharniergelenk: Erstellt aus rotate mates

    Bewegungsfreiheit nur entlang der RotateZ mates resultiert in Scharniergelenken.

  • Zylindrisches Gelenk: Erstellt aus rotate und translate mates

    Bewegungsfreiheit entlang der TranslateZ und (optional) entlang der RotateZ mates resultiert in Zylindrischen Gelenken.

Begrenzungen von Verbindungen

Für Scharniergelenke und zylindrische Gelenke können Begrenzungen gesetzt werden, die einen akzeptablen Bewegungsrahmen für die Verbindungen definieren.

Im Kontextmenü unter Verbindungen und Zwangsbedingungen finden Sie den Kontextmenübefehl Bearbeiten.

-> Es erscheint das entsprechende Dialogfenster mit einem Dialogbereich Begrenzungen.

Lineare Begrenzung basieren auf translate mates. Winkelbegrenzungen basieren auf rotate mates.[8][9]

[Hinweis] Hinweis

Mate limits sind implementiert als Joint limits und stehen ab NX10 zur Verfügung.

Platzierung auf Layer

Verbindungen werden per Default auf Layer 33 abgelegt.

Siehe ifugnx.cfg

layer_12=joints:33:4

Schlüssel und Schlüsselwert haben folgenden Aufbau:

Layer_IND=element_name : layer_number:layer_status : category

Namenskonvention für Verbindungen

Ist der Portname (Portname Variable) in ifugnx.cfg bereitgestellt, dann wird dieser auch für die korrespondierende Verbindung verwendet, ansonsten wird der Name aus den Verbindungspunktenamen (Connection points Namen) der beiden Verbindungsteile erstellt.

Voraussetzungen

Um die Funktionalität im Mechatronics Concept Designer zur Verfügung zu haben, muss unter $CADENAS_SETUP/ifugnx.cfg der Schlüssel EnableMCD auf 1 (Default ist 0) gesetzt sein.

Außerdem muss hierfür die entsprechende NX-Lizenz "mcd_core" zugreifbar sein.



[8] Es sollte eine feste Verbindung gesetzt sein, damit das Teil bei der Simulation nicht "wegfliegt".

[9] Begrenzungen werden aus Mate Limits genommen.