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Manual

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1.2.2.1. Grundeinstellungen mittels Wizard

  1. Starten Sie PARTdataCenter und klicken Sie auf PLM Synchro.

    -> Der PLM Synchro Wizard wird geöffnet.

    Dieser Wizard führt Sie durch den PLM Synchro Setup Prozess.

  2. Projekt

    Wählen Sie mittels Durchsuchen ... den gewünschten Projektpfad.

    [Hinweis] Hinweis

    Der Pfad wird auf dem Startbildschirm unter Zuletzt geöffnete Projekte angezeigt, sodass Sie den Prozess jederzeit später wieder aufrufen können.

    Klicken Sie Weiter >.

  3. Datenquelle

    Bestimmen Sie die Datenquelle.

    Sie haben die Möglichkeit, den Prozess Datei basiert oder PDM basiert zu erstellen.

    • Datei basiert

      Wählen Sie mittels Durchsuchen ... den Pfad zum Quellverzeichnis.

      (Es wird automatisch die Schnittstelle PdmProxyFSOPdmIfaceC verwendet.)

    • PDM basiert

      Wählen Sie im Listenfeld die gewünschte Schnittstelle und stellen wählen Sie mittels Durchsuchen ... das Download-Verzeichnis.

      Die PDM-Schnittstelle kann direkt aus dem Wizard heraus konfiguriert werden.

      Klicken Sie hierzu auf .

      -> PARTadmin öffnet sich und der entsprechende Block in der Konfigurationsdatei ist bereits vorselektiert.

    Klicken Sie auf Weiter >.

  4. Query

    Klicken Sie auf Bauen..., um eine Abfrage zu erstellen.

    Beispiel: Dokumentname LIKE *

    • Einfaches Beispiel mit nur einer einzigen Bedingung:

      Um beispielsweise alle Quelldateien zu importieren, wählen Sie folgende Einstellung:

      Eigenschaft Operator Wert
      Document name LIKE *

      "Dokumentenname wie irgendwas"

      Bestätigen Sie mit OK.

      Ergebnis:

      Klicken Sie auf Weiter >.

    • Komplexes Beispiel mit einer Kombination von Queries

      Mit Klick auf das entsprechende Icon können Sie mehrere Queries erstellen:

      • Neue, unabhängige Abfrage hinzufügen. Große Datenmengen können auf mehrere Abfragen verteilt werden, um die Last des PDM-Systems zu verringern

        Teile, welche die Bedingung der jeweiligen Query erfüllen, werden importiert.

      • Abfrage entfernen

      • Neue Gruppe hinzufügen. Gruppen müssen mindestens zwei Bedingungen enthalten

        Wählen Sie als logische Verknüpfung zwischen den einzelnen Items der Gruppe AND oder OR.

        • AND: In dieser Gruppe müssen alle einzelnen Bedingungen erfüllt sein.

        • OR: In dieser Gruppe ist es ausreichend, wenn nur eine einzige Bedingung erfüllt ist.

      [Hinweis] Hinweis

      Jeder Eintrag (egal ob einzelner Eintrag oder Gruppe ) wird als eigenständige Query behandelt. Teile, welche die Bedingung der jeweiligen Query erfüllen, werden importiert.

      Das folgende Beispiel zeigt 2 Queries:

      Query Nr. 1: Alle Teile mit Dateierweiterung *.sldprt werden importiert. Die Bedingungen von Query 2 werden hier nicht berücksichtigt.

      Query Nr. 2: Alle Teile, die zwischen 05.10.2017 und 10.10.2017 erstellt wurden, werden importiert. Die Bedingung von Query 1 wird hier nicht berücksichtigt. Query 2 importiert also hier im Beispiel auch Teile mit Dateiendung .sldasm.

      [Tipp] Tipp

      Werfen Sie auch einen Blick auf die Vorlagen....

      Mit Urfüllung (benutzerdefiniert) können Sie beispielsweise automatisch x Queries erstellen, um alle Dokumente zwischen dem 01.01. und dem 01.06. in 30 Tage-Schritten abzufragen.

      Klicken Sie auf Weiter >.

  5. Filter

    Es gibt die zwei Filter-Modi Ausschließen und Einschließen:

    • Ausschließen (Default)

      Ausschluss aller aktivierten Punkte

      Standardmäßig sind keine Optionen aktiviert. D.h., es werden alle Attribute importiert.

    • Einschließen

      Einschluss aller aktivierten Punkte

    Der Filter kann sowohl für das Filtern von CAD-Modellen als auch für das Filtern von Metadaten verwendet werden:

    • Filtern von CAD-Modellen

      • Kinder: Hiermit können die Teile eines Assemblies ein- oder ausgeschlossen werden

      • Instanzen

    • Filtern von Metadaten:

      • Dokumentpfad

      • Erstelldatum

      • Änderungsdatum

      • Freigabedatum

      • etc.

      [Hinweis] Hinweis

      Metadaten werden ebenfalls im PARTdataManager in der Sachmerkmalstabelle angezeigt.

      Klicken Sie auf Weiter >.

  6. Konvertierung

    Bestimmen Sie unter Eingabe, aus welchem CAD die Eingabedaten stammen, unter Ausgabe ob die Konvertierung nach PARTjava (mit oder ohne Capvidia) oder nach STL erfolgt. Bestimmen Sie bei verteilten Diensten das Zielverzeichnis.

    • Konvertierung

      • Eingabe: Wählen Sie im Listenfeld das entsprechende CAD-System.

      • Ausgabe: Wählen Sie im Listenfeld das gewünschte Ausgabeformat.

        • PARTjava (mit Topologie [CAPVIDIA]):

          [Hinweis] Hinweis

          Der Listenpunkt wird nur angezeigt, wenn die entsprechende CADENAS-Lizenz verfügbar ist.

          Stellen Sie sicher, dass auch die entsprechende CAPVIDIA-Lizenz verfügbar ist und CAPVIDIA vollständig eingerichtet ist (siehe Abschnitt 1.2.4, „Betrieb von PLMsynchro mit Capvidia“).

        • PARTjava (mit schlechterer Topologie [PARASOLID]):

        • STL:

    • Zielverzeichnis

      Wählen Sie mittels Durchsuchen ... das Zielverzeichnis.

      [Hinweis] Hinweis

      Bei verteilten Diensten muss der unter Zielverzeichnis eingetragene Pfad von allen Rechnern aus erreichbar sein.

      Bei lokaler Ausführung belassen Sie am besten den eingetragen Default-Pfad.

    Klicken Sie auf Weiter >.

  7. Export

    Bestimmen Sie den Katalognamen und entscheiden Sie, ob Vorschaubilder generiert werden sollen.

    • Vorschau generieren: Wenn Vorschaubilder automatisch erstellt werden sollen, aktivieren Sie das Auswahlkästchen.

      In der Pipeline haben Sie die Möglichkeit bei Bedarf spezielle Anpassungen vorzunehmen. Siehe hierzu Abschnitt 1.2.2.2, „Verteilte Dienste“.

    • Katalogname: Bestimmen Sie den Katalog, bzw. das Verzeichnis, wohin der Export erfolgen soll.

      1. Klicken Sie auf Durchsuchen ....

        -> Das entsprechende Dialogfenster wird geöffnet.

      2. Selektieren Sie den gewünschten Katalog bzw. das gewünschte Verzeichnis

      3. Optional können Sie einen neuen Katalog bzw. ein neues Verzeichnis anlegen.

        1. Klicken Sie auf Neuer Ordner.

        2. Geben Sie Name (intern) und Bezeichnung (Anzeigename in PARTdataManager) an.

        3. Bestätigen Sie mit OK.

      4. Bestätigen Sie mit OK.

      Klicken Sie auf Weiter >.

  8. Zusammenfassung

    Kontrollieren Sie in der Zusammenfassung, ob alle Einstellung richtig gesetzt wurden.

    Mit Klick auf Speichern können Sie die Zusammenfassung als Textdatei speichern.

  9. Abschließen

    Mit Klick auf Abschließen wird der Wizard beendet und in PARTdataCenter die Prozessansicht mit Pipeline angezeigt.

  10. Bevor Sie den PLM Synchro Prozess starten, stellen Sie bitte noch sicher, dass in der Konfigurationsdatei pcadmanager.cfg -> Block iface.<cadname> -> Schlüssel Command_0 der Pfad zur exe-Datei des verwendeten CAD-Systems eintragen ist.

    Beispiel für Inventor

    Beispiel für Inventor

  11. Klicken Sie nun auf den Start-Button , um den PLM Synchro Prozess auszuführen.

    Sie können den Prozess jederzeit auch pausieren und stoppen .

    [Hinweis] Hinweis

    Im Dashboard erhalten Sie detaillierte Informationen zu allen Prozessen (beendete, abgebrochene, laufende, fehlgeschlagene). Siehe Abschnitt 1.2.2.2.3, „Dashboard“.

  12. Ergebnis

    Öffnen Sie PARTdataManager. In der Teileansicht unter Struktur -> Kataloge wird Ihr mit PLM Synchro erstellter Katalog nun angezeigt.

    Öffnen Sie ein Teil in der Teileansicht.

    Metadaten wurden in die Sachmerkmalstabelle übernommen.

    Unter Topologie-Informationen werden die entsprechenden Informationen angezeigt.

Bei Problemen erhalten Sie im Dockingfenster Nachrichtenansicht entsprechende Hinweise.

In PARTdataCenter -> Katalogbrowser können Sie mittels Kontextmenübefehl unter Arbeitsbereich -> Prozesse -> PLM Prozess zufügen jederzeit wieder ein neues Wizard-Fenster öffnen.

Bei einem bestehenden Prozess können Sie mittels PLM Synchro Prozess editieren den Wizard erneut aufrufen.