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Manual

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3.3.1. Grundsätzliches

  • Es wird nur EIN PARTapplicationServer installiert. Alle Clients - egal an welchem Standort - verbinden sich mit diesem einen PARTapplicationServer.

  • Bei verteilten Installationen (Client-Server und Multi-Site-Installationen) empfehlen wir, den PARTapplicationServer als eigenen Server bzw. eigene Virtuelle Maschine aufzusetzen.[4]

    Besondere Gründe hierfür sind:

    • Es muss CADENAS eigene Software mit Administrationsrechten installiert werden. Um vorhandene Softwarelösungen auf dem Server nicht zu gefährden (abgeschottete Server), empfiehlt CADENAS hier einen eigenen Rechner.

    • Zusätzlich sind auch Performance-Aspekte zu beachten: Bei vielen Suchanfragen ist der Server blockiert.

  • Die empfohlene Vorgehensweise zur Software-Installation ist das lokale Kopieren von $CADENAS, wie bei einem Client auch.

  • Empfohlen ist die Verwendung eines 64 Bit Systems.

  • Der Benutzeraccount benötigt entsprechende Rechte auf $CADENAS, etc.

  • Die Kommunikation zum AppServer erfolgt über die beiden Ports 9020 + 9021 (vgl. auch Abb. „Architektur einer Multi-Site-Installation mit dem PARTapplicationServer“). (Bei Kommunikation via https werden noch entsprechende Zertifikate benötigt.)

  • Der AppServer benötigt eine Verbindung zur Datenbank. Die Datenbank sollte auf dem Server oder von ihm über eine schnelle Verbindung zugreifbar sein.

    Welches Datenverzeichnis verwendet wird, steuert die Umgebungsvariable $CADENAS_DATA. Auf welches Verzeichnis diese zeigt, können Sie einfach unter Dialogseite Serverstatus, Registerseite Environment sehen. Siehe hierzu Abschnitt 4.5.8, „PARTapplicationServer Dashboard“ in PARTsolutions / PARTcommunity4Enterprise - Handbuch für Administration.

  • %temp% sollte auch genügend Speicher aufweisen, denn dort wird während der Lucene-Index-Generierung der Index zwischengespeichert. Die benötigte Speichergröße hängt von der Größe der installierten Kataloge und der Anzahl der Rollen ab. Empfehlung: Minimum 100-200 GB.

    Auf dem Server wird für das Index-Caching nochmals derselbe Speicherplatz benötigt. Planen Sie im Zweifelsfall eher mehr als weniger ein.

  • Der PARTapplicationServer (PAPPSERVER) wird als Dienst gestartet. Der Dienst muss Zugriff auf die CADENAS-Verzeichnisse haben und sich mit dem Lizenzserver verbinden können. Siehe auch Abschnitt 3.3.2, „PARTapplicationServer als Dienst einrichten“.



[4] Es bietet sich an, auf diesem Server dann auch den CADENAS Lizenzdienst zu installieren. Siehe Abschnitt 3.4, „FLM-Server-Installation - Lizenzen beantragen/einspielen“.