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Manual

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6.9.3.9. Änderung des Wertebereichs

Ausgangslage: Angenommen der Wertebereich ändert sich von [50-150] auf [0-100]. Alles, was größer ist als 100, soll also nicht gemappt werden, sondern die Zuordnung soll aufgehoben werden. Alles im Bereich zwischen 50 und 100 soll gemappt werden, da diese Werte auch im neuen Wertebereich existieren.

Die Änderung eines Wertebereichs wird standardmäßig automatisch erkannt (signalisiert durch das entsprechende Icon ).

Definieren Sie in diesem Fall mittels Bedingungen den neuen Wertebereich:

Der Wertebereich kann hier beispielhaft alle Werte kleiner gleich 100 annehmen.

WB1.LE.100

Klicken Sie unter Bedingungen auf das Pluszeichen, tragen Sie im Dialogfenster Formel bearbeiten die Bedingung ein und bestätigen Sie mit OK.

Formel bearbeiten

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Wenn Sie nun rechts in der Tabelle des neuen Projekts einen Wertebereichsdialog öffnen, sehen Sie, dass nur Eingaben zwischen 0 und 100 möglich sind.[55]

Bestätigen Sie nun die Änderung mit Klick auf Alle Zuordnungen bestätigen .

Schließen Sie den Dialog mit Klick auf OK.

[Achtung] Achtung

Von Seiten der Modellierung ist alles getan.

Nach einem Katalogupdate müssen aber im Falle von Wertebereichsänderungen (mit beliebigen Schrittweiten, also nicht fixen Werten) die ERP-Zuweisungen manuell geprüft werden, da von einem automatischen Prozess theoretisch unendlich viele Möglichkeiten durchprobiert werden müssten, was nicht praktikabel ist.[56] So könnte eine zugewiesene ERP-Nummer unbemerkt auf einen "falschen" Wert fallen.



[55] Hier in diesem Beispiel.

[56] Tatsächlich werden pro Wertebereich nur 3 Möglichkeiten geprüft: Startwert, mittlerer Wert und maximaler Wert.