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Manual

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5.8.2.1.15.15. Auflösungscheck

Anwendungsfall:

Damit beim Suchen auch Wertebereiche berücksichtigt und die Einzelwerte erfolgreich gefunden werden können, müssen diese indexiert sein.

Bei Katalogen ohne Wertebereiche entfällt die Notwendigkeit der Indexierung.

Ist die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten, die sich aus Wertebereichen ergeben zu groß, wird ebenfalls nicht indexiert, sondern eine ReverseConfig eingesetzt, welche ebenfalls erfolgreiches Finden der Wertebereichswerte ermöglicht.

Der Auflösungscheck prüft, ob Kataloge im Luceneindex auflösbar sind oder ob eine ReverseConfig notwendig ist.

In einem Dialogfenster wird das Ergebnis der Analyse angezeigt.

Beispiel 1

Beispiel 1

Beispiel 2

Beispiel 2

Beziffert werden folgende Parameter: (Es müssen nicht immer alle vorkommen)

  • Gesamtanzahl der Projekte:

  • Anzahl einfache Projekte:

  • Anzahl komplexe Projekte: Projekte mit Wertebereichen

  • Anzahl Projekte über Limit: Diese Projekte zeigen in der Excel-Datei den Parameter <not resolveable>.

  • Anzahl Projekte mit Flag: Ein Katalog, der noch nicht mit dem Auflösungscheck bearbeitet wurde, zeigt hier in der Regel "0" (außer Einstellungen wurden manuell gesetzt).

  • Anzahl Projekte mit Reverse: Ein Katalog, der noch nicht mit dem Auflösungscheck bearbeitet wurde, zeigt hier in der Regel "0". Gezählt wird, wenn es schon eine <projektname>_pnoreverse.cfg gibt.

  • Gesamtanzahl Zeilen:

  • Anzahl einfache Zeilen:

  • Anzahl komplexe Zeilen:

Aufruf:

  1. Rechtsklick auf einen Katalog oder Verzeichnis -> Automatisierung -> Auflösungscheck

  2. Nach ein paar Sekunden / Minuten erfolgt das Ergebnis.

Funktion:

Das Plugin setzt in den einzelnen Projekten automatisch den Schlüssel REVERSEANALYSIS (interne Speicherung der Analysedaten zur Ergebnisanzeige im Dialogfenster, keine Anzeige in der GUI).

REVERSEANALYSIS=<GEOMDATE zur Zeit des Laufs>; <Sichtbare Zeilen>; <Aufgelöste Anzahl>;

Außerdem wird in der dir.prj des Katalogs automatisch folgender Eintrag gesetzt:

REVERSEANALYSIS=<Zeit des Laufs>

Aus der Dialogseite für das Analyseergebnis kann der Schlüssel VARSEARCHRESOLVEORDERNO mit Klick auf Ja für den Katalog und alle Projekte automatisch gesetzt werden.

Die entsprechende Eingabeoption in der GUI findet sich unter PARTproject -> Projekt bearbeiten -> Registerseite Allgemein -> Suchindexerstellung -> Bestellnummern abhängig von Wertebereichen indizieren. Details zu dieser Einstellung finden Sie unter Abschnitt 5.9.2.14, „Suchindexerstellung“.

Bestellnummern abhängig von Wertebereichen indizieren

Bestellnummern abhängig von Wertebereichen indizieren

Außerdem kann das Flag für pnoreverse aus der Analyseseite gesetzt werden.

Folgende Fälle werden unterschieden:

  • Level A: Wird angezeigt, wenn nichts mehr getan werden muss.

    Es kann sein, dass der komplette Katalog nur einfache Projekte enthält, d.h. Projekte, die keine gelben Felder (Wertebereichsfelder) enthalten -> Standard Lucene

    Level A - Hier muss nichts mehr getan werden. Der Katalog wird komplett vom Lucene Index abgebildet.

    Level A - Hier muss nichts mehr getan werden. Der Katalog wird komplett vom Lucene Index abgebildet.

    Es ist auch möglich, dass der Katalog zwar Projekte enthält, die nicht vom Lucene Index abgebildet werden, diese aber bereits durch entsprechende <projektname>_pnoreverse.cfg abgebildet werden.

    Level A - Hier muss nichts mehr getan werden. Der Katalog wird komplett vom Lucene Index abgebildet.

    Level A - Hier muss nichts mehr getan werden. Der Katalog wird komplett vom Lucene Index abgebildet.

  • Level B: Komplexe Projekte, d.h. gelbe Felder (Wertebereichsfelder) vorhanden, aber sie können komplett mit unter 25000 Zeilen pro Projekt aufgelöst werden. D.h. für den betreffenden Katalog müssen keine ReverseConfigs eingesetzt werden.

    • B1: Der Katalog bleibt dabei auch unter 50000 Zeilen -> Mit Klick auf Ja wird "Resolve" (die Einstellung für den Schlüssel VARSEARCHRESOLVEORDERNO) auf den ganzen Katalog gesetzt.

      Katalogeinstellung: Bestellnummern abhängig von Wertebereichen indizieren = Ja

      Katalogeinstellung: Bestellnummern abhängig von Wertebereichen indizieren = Ja

      [Hinweis] Hinweis

      Die Excel-Datei mit einer Auflistung aller Projekte wird in diesem Fall nur aus informativen Gründen geöffnet. Dateiänderungen werden nicht übertragen.

    • B2: Der Katalog (= die auflösbaren Projekte) kommt über 50.000 Zeilen -> Skript öffnet Exceldatei mit einer Aufllstung aller Projekte

      • Projekte können anhand User-Eingabe explizit auf 1 gesetzt werden.

        Beispiel Excel-Zeile:

        E:\data\23d-libs\catalog\parts\m\mas\mas_bk_sbl_tab.prj;"6";"<not resolveable>";"0"

        E:\data\23d-libs\catalog\parts\m\mas\mas_bk_sbl_tab.prj;"6";"<not resolveable>";"1"
      • Projekte können aus der Exceldatei entfernt werden, um auf ein Maximum von 50000 Zeilen zu kommen.

      Sobald in Excel gespeichert wird, öffnet sich das Dialogfenster Information mit der Frage, ob die Einstellungen anhand der Csv vorgenommen werden sollen.

      Sobald Sie mit Ja bestätigen, werden die entsprechenden Einstellungen umgesetzt.

  • Level C: Gelbe Felder können teilweise aufgelöst werden, aber der Katalog besitzt auch Projekte, die nicht bis 25000 Zeilen auflösbar sind, für die also eine <projektname>_pnoreverse.cfg benötigt wird.

    • C1: Die auflösbaren Projekte bleiben unter 50000 Zeilen -> Mit Klick auf Ja wird "Resolve" (die Einstellung für den Schlüssel VARSEARCHRESOLVEORDERNO) auf die Projekte gesetzt.

      [Hinweis] Hinweis

      Die Excel-Datei mit einer Auflistung aller Projekte wird in diesem Fall nur aus informativen Gründen geöffnet. Dateiänderungen werden nicht übertragen.

      Beispiel:

      • Anzahl komplexe Projekte: 3

        => Excel öffnet sich mit 3 Zeilen (die in Excel angezeigten Zeilen beziehen sich grundsätzlich auf komplexe Projekte)

        Die Excel-Datei zeigt 4 Parameter, getrennt mit Semikolon:

        • Pfad (PATH)

        • Anzahl Zeilen (RANGES)

        • Anzahl aufgelöste Zeilen (AMOUNT)

        • Resolve Flag: (RESOLVE) Defaultwert ist 0. Hier muss die 1 gesetzt werden, wenn man im Projekt für den Schlüssel VARSEARCHRESOLVEORDERNO eine 1 haben möchte.

        Wenn Sie im Dialogfenster mit den Analyseergebnissen auf Ja klicken, wird der Schlüssel VARSEARCHRESOLVEORDERNO auf Katalogebene auf "1" gesetzt. Die auflösbaren Projekte ziehen die Katalogeinstellung.

      • Anzahl Projekte über Limit: 1

        Sie erkennen diese Zeilen am Parameter <not resolveable>.

        => Für dieses nicht auflösbare Projekt muss eine <projektname>_pnoreverse.cfg angelegt werden und der Schlüssel VARSEARCHRESOLVEORDERNO wird auf "0" gesetzt.

    • C2: Die auflösbaren Projekte kommen über 50.000 Zeilen -> Skript öffnet Exceldatei mit einer Auflstung aller Projekte

      Projekte können anhand User-Eingabe explizit auf 1 gesetzt werden.

      Projekte können aus der Exceldatei entfernt werden, um auf ein Maximum von 50000 Zeilen zu kommen.

      Sobald in Excel gespeichert wird, öffnet sich das Dialogfenster Information mit der Frage, ob die Einstellungen anhand der Csv vorgenommen werden sollen.

      Sobald Sie mit Ja bestätigen, werden die entsprechenden Einstellungen umgesetzt.

  • Level D: Alle Projekte nicht bis 25000 Zeilen auflösbar -> Empfehlung: Verwenden Sie die Rückwärtsauflösung per Konfig (pnoreverse.cfg). Es werden keine Flags gesetzt.

[Hinweis] Hinweis

Unsichtbare (rote) Projekte können ebenfalls indiziert werden. Hierzu gibt es in der Projektdatei den Schlüssel SEARCHINDEX=ON.

Diese Projekte werden vom Auflösungscheck ebenfalls berücksichtigt.