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East Coast Main Line (1666 views - Transportation - Air Water Earth)

Die East Coast Main Line (ECML) ist eine der wichtigsten Eisenbahnstrecken Großbritanniens. Sie verbindet in ihrem Verlauf von Süden nach Norden in Ostküstennähe London mit Yorkshire, Nordostengland und Edinburgh in Schottland.
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Explanation by Hotspot Model

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East Coast Main Line

East Coast Main Line

East Coast Main Line

Licensed under Creative Commons Attribution 3.0 (Peter Christener).

Edinburgh–London
Streckenlänge:632 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:25 kV 50 Hz ~
Edinburgh Waverley
Edinburgh Crossrail/Waverley Line
Calton Tunnel
von Powderhall
von Leith Docks
zum Millerhill Yard
Musselburgh
von Millerhill Yard
Wallyford
Prestonpans
Blindwells
Longniddry
Drem
nach North Berwick
Dunbar
Oxwellmains
Torness
Schottland / England
Berwick-upon-Tweed
Belford
Chathill
Alnmouth
Acklington
Widdrington Station and Stobswood
von Butterwell
Pegswood
von Newsham
Morpeth
Tyne and Wear Metro
Cramlington
Heaton
Manors
Newcastle Central
Südumfahrung Newcastle
Tyne Valley Line
Tyne Valley Line
Chester-le-Street
Durham
zum Ferryhill Yard
vom Ferryhill Yard
von Eastgate
Darlington
nach Eaglescliff
nach Redmire
Bahnstrecke Northallerton−Redmire
Northallerton
Thirsk
von Leeds
Güterbahnhof York
Bahnstrecke York–Scarborough
Eisenbahnmuseum York
York
nach Church Fenton
nach Saltend
Bahnstrecke Leeds–Saltend
von Leeds
von Selby
Bahnstrecke Knottingley–Gilberdyke
von Knottingley
Bahnstrecke Adwick–Stainforth & Hatfield
Westumfahrung Doncaster
von Stainforth & Hatfield
Doncaster
Hexthorpe Yard
Balby Bridge Tunnel
Belmont Yard
Decoy Yard
Bahnstrecke Shiredaks–Kirk Sandall
Bahnstrecke Doncaster–Gainsborough
Ranskill
Retford
Bahnstrecke Sheffield–Gainsborough
Bahnstrecke Shirebrook–High Marnham
Carlton
Newark Crossing (niveaugleich) mit
Bahnstrecke Nottingham−Lincoln
Newark North Gate
Claypole
Bahnstrecke Nottingham–Sleaford
Peascliffe Tunnel
von Nottingham
Nottingham Branch Junction
Stoke Tunnel
Stoke Summit
Tallington
Peterborough
Bahnstrecke Ely−Peterborough
Conington South
Huntingdon
Offord
St Neots
Little Barford
Sandy
Biggleswade
Arlesey
Bahnstrecke Hitchin−Cambridge
Hitchin
Stevenage
nach Hertford
Knebworth
Welwyn North Tunnel
Welwyn South Tunnel
Welwyn North
Welwyn Garden City
Hatfield
Welham Green
Brookmans Park
Potters Bar
Potters Bar Tunnel
Hadley Wood North Tunnel
Hadley Wood
Hadley Wood South Tunnel
New Barnet
Oakleigh Park
Barnet Tunnel
New Southgate
Wood Green Tunnel
Bahnstrecke Alexandra Palce–Stevenage
Alexandra Palace
Hornsey
Harringay
Londoner Außenring
Finsbury Park
Northern City Line
Copenhagen Tunnel
Gasworks Tunnel
London King’s Cross

Die East Coast Main Line (ECML) ist eine der wichtigsten Eisenbahnstrecken Großbritanniens. Sie verbindet in ihrem Verlauf von Süden nach Norden in Ostküstennähe London mit Yorkshire, Nordostengland und Edinburgh in Schottland.

Infrastruktur

Die Netzinfrastrukturgesellschaft Network Rail rechnet folgende Strecken zur ECML:

Bahnhofshalle des Londoner Bahnhofs Kings Cross mit drei GNER-Zügen

Abweichend von der Definition von Network Rail wird auch die Strecke über Edinburgh hinaus nach Aberdeen hinzugerechnet, da sie meist der Ostküste entlangführt. Die Strecke von Edinburgh nach Glasgow über Carstairs und Motherwell ist offiziell Teil der West Coast Main Line, wird aber häufig als Teil der ECML betrachtet, da viele ECML-Züge auch auf diesem Abschnitt verkehren.

Auf der Strecke werden heute Geschwindigkeiten bis zu 125 mph (201 km/h) erreicht. Bei einer Verbesserung des Signalsystems würde die gestreckte Linienführung oft auch noch höhere Geschwindigkeiten zulassen, die elektrisch angetriebenen IC225-Züge wurden schon auf 140 mph (225 km/h) ausgelegt. Bei Testfahrten sind vereinzelt Geschwindigkeiten bis zu 160 mph (257 km/h) erreicht worden. Diese relativ hohen Geschwindigkeiten sind möglich, da die ECML auf weiten Strecken geradlinig durch das flache östliche England verläuft.

Nördlich von Newark-on-Trent gibt es eine niveaugleiche Kreuzung mit der Bahnstrecke Nottingham−Lincoln, die mit 125 mph befahren wird.

Die Strecke soll mit ETCS ausgerüstet werden.[1] Ein Rahmenvertrag soll dazu im Juni 2018 ausgeschrieben werden.[2] Darüber hinaus ist die Beschaffung eines Verkehrsleitsystems (TMS) vorgesehen.[3]

Geschichte

Die ECML wurde abschnittsweise von zahlreichen kleinen Eisenbahngesellschaften erbaut. Fusionen und Übernahmen führten dazu, dass schließlich drei Unternehmen die Strecke kontrollierten. Von Nord nach Süd waren dies die North British Railway (NBR), die North Eastern Railway (NER) und die Great Northern Railway (GNR). 1860 vereinbarten sie den Einsatz standardisierten Rollmaterials (East Coast Joint Stock), um durchgehende Verbindungen anbieten zu können. In den 1920er Jahren plante die NER den Streckenabschnitt Newcastle upon Tyne–York mit Gleichstrom 1500 V zu elektrifizieren und gab die elektrische Schnellzuglokomotive NER Nr. 13 in Auftrag. Das Projekt wurde aber eingestellt[4], als 1923 die drei Gesellschaften in der London and North Eastern Railway (LNER) aufgingen.

Auf der ECML wurden zahlreiche berühmte Dampflokomotiven eingesetzt wie z. B. die LNER-Klasse A3 „Flying Scotsman“ und die LNER-Klasse A4 „Mallard“. Letztere war am 3. Juli 1938 auf der Strecke Grantham–Peterborough mit 201,2 km/h unterwegs und hält damit bis heute den Geschwindigkeitsrekord für Dampflokomotiven. Diese wurden zu Beginn der 1960er Jahre durch Diesellokomotiven abgelöst, allen voran durch die zweimotorigen BR-Klasse 55, die stärksten jemals in Großbritannien gebauten Diesellokomotiven. Zwischen 1976 und 1981 waren die InterCity125-Züge (auch HST = High Speed Train) die Paradepferde auf der Strecke.

Nachdem bereits Mitte/Ende der 1970er Jahre der südliche Abschnitt der ECML bis Hitchin für den Londoner Vorortverkehr elektrifiziert worden war[5], wurden in den 1980er Jahren weitere Teile der ECML auch für den Fernverkehr elektrifiziert. Die Arbeiten begannen 1985. 1988 fuhren auf dem Abschnitt zwischen London King’s Cross und Leeds erstmals Elektrolokomotiven. Ende 1990 war die Umstellung abgeschlossen und das neue Rollmaterial des Typs InterCity 225 kam zum Einsatz. Gleichwohl verkehren heute noch einige Dieselzüge, darunter auch HST-Garnituren, auf der ECML. Sie bedienen Verbindungen, die auch abzweigende Nebenstrecken ohne Oberleitung umfassen oder nördlich von Edinburgh auf den nichtelektrifizierten Abschnitten in Richtung Inverness und Aberdeen verkehren.

Betrieb

Die ECML ist eine der meistfrequentierten Strecken des Landes und stößt auf einigen Abschnitten an ihre Kapazitätsgrenzen. Zwar ist der Abschnitt südlich von Peterborough viergleisig ausgebaut, doch der zweigleisige Welvyn-Viadukt nördlich von London ist ein Flaschenhals. Weitere Engpässe gibt es südlich von Newcastle.

Railtrack schlug Ende der 1990er Jahre ein umfangreiches Modernisierungsprogramm vor. Dieses umfasste unter anderem den vierspurigen Ausbau des Welvyn-Viadukts, die Erneuerung der Oberleitung, die Erhöhung der Geschwindigkeit auf 140 mph (225 km/h), die Beseitigung der niveaugleichen Kreuzung in Newark-on-Trent, den Umbau des Bahnhofs Peterborough und die Wiedereröffnung von Umleitungsstrecken für den Güterverkehr. Da bei der Modernisierung der West Coast Main Line die Kosten massiv überschritten wurden, sah sich die Strategic Rail Authority gezwungen, drastische Kürzungen am ursprünglichen Programm vorzunehmen.

Siehe auch



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