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Owiesno (3204 views - Monuments & Famous Buildings & Cities)

Owiesno (deutsch: Habendorf) ist ein Dorf im Powiat Dzierżoniowski in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Es liegt neun Kilometer südöstlich von Dzierżoniów (bis 1945: Reichenbach im Eulengebirge, 1945–1946: Rychbach), zu dessen Landgemeinde es gehört.
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Owiesno

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Owiesno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Dzierżoniów
Gmina: Dzierżoniów
Geographische Lage: 50° 40′ N, 16° 42′ OKoordinaten: 50° 40′ 0″ N, 16° 42′ 0″ O
Höhe: 400 m n.p.m.
Einwohner: 579 ([1])
Postleitzahl: 58-262
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DDZ
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau



Owiesno (deutsch: Habendorf) ist ein Dorf im Powiat Dzierżoniowski in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Es liegt neun Kilometer südöstlich von Dzierżoniów (bis 1945: Reichenbach im Eulengebirge, 1945–1946: Rychbach), zu dessen Landgemeinde es gehört.

Geschichte

Das Dorf entstand im 13. Jahrhundert auf neu erschlossenem Siedlungsland im Frankensteiner Gebiet. Für 1260 ist es mit der slawischen Bezeichnung Ovesonovo belegt und wird 1292 als Haverdorph bezeichnet. Es gehörte zum Herzogtum Schweidnitz-Jauer und war im Besitz des alten schlesischen Adelsgeschlecht von Pogarell, das in mehrere Linien zerfiel. Aus der Habendorfer Linie stammte der gleichnamige Vater des Breslauer Bischofs Preczlaw von Pogarell.

1579 ging der Besitz an die Familie von Bock aus Güttmannsdorf über, die schon vor 1541 einen Teil von Habendorf besaß. Die nächsten Besitzer waren die Herren von Nimptsch und nach ihnen die Herren von der Heyde. Durch Heirat gelangte Habendorf 1797 an das Adelsgeschlecht Seydlitz auf Pawlowitzke, in deren Besitz es bis 1945 verblieb. Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Habendorf - wie fast ganz Schlesien - 1945 an Polen und wurde in Owiesno umbenannt.

Sehenswürdigkeiten

  • Die katholische Filialkirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Kościół Św. Trójcy) wurde 1581–1583 als Saalkirche errichtet und im 18. Jahrhundert umgebaut. Der Hauptaltar mit dem Gemälde der Hl. Dreifaltigkeit ist von 1730. An den Stifter Friedrich von Bock († 1592) und seine zwei Ehefrauen († 1575; † 1617) erinnern Epitaphien aus Stein.
  • Anstelle einer verlassenen Burg des Templerordens oder der Kreuzritter errichtete die Familie von Pogarell Anfang des 14. Jahrhunderts eine neue Burg, die im 17. Jahrhundert zu einem Barockschloss umgebaut und erweitert wurde. Das Schloss war von einem Wallgraben umgeben, über den bis 1879 eine Zugbrücke führte und das 1879–1885 vollständig erneuert wurde. Es wurde nach 1945 dem Verfall preisgegeben. Ruinenreste sind noch vorhanden.

Verweise

Weblinks

Fußnoten

  1. mapa.szukacz.pl (polnisch, abgerufen 1. Oktober 2012)


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