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Kettengetriebe sind Zugmittelgetriebe. Sie übertragen Drehkräfte mit festem oder wechselbarem Übersetzungsverhältnis über eine Kette. Sie arbeiten in der Regel über Kettenräder und zählen zu den formschlüssigen Getrieben. Kraftschlüssige Bauformen sind selten, ebenso Schubkettengetriebe.
Eine Anordnung von An- und Abtriebsrad mit einer umlaufenden Kette wird als Kettentrieb bezeichnet. Kettengetriebe mit in Stufen wechselbarer Übersetzung finden beispielsweise bei Fahrrädern mit Kettenschaltung Anwendung, aber auch früher bei einigen von Richard Küchen konstruierten Motorradmodellen. Lamellenkettengetriebe sind stufenlose Schaltgetriebe. Die Größen der Ketten sind normiert, ihre Maße werden in Zoll angegeben.
Antriebsketten an Motorrädern laufen mit besserem Wirkungsgrad als Kardanwellen, wenn sie in einwandfreiem Zustand sind. Für eine zuverlässige Schmierung sind sie oft als O-Ring-Kette ausgeführt.
Formschlüssige Kettentriebe sind die häufigste Ausführungsform. Als Antriebskette wird hauptsächlich die sogenannte Rollenkette verwendet. Die Innenlaschen werden auf Buchsen aufgepresst, was eine höhere Verschleißfestigkeit verursacht. Als Lärm- und Verschleißminderung werden gehärtete und geschliffene Rollen auf den Buchsen gelagert. Während bei kraftschlüssigen Bewegungsübertragungen (z. B. Riemen- oder Seiltrieb) immer ein gewisses Maß an Schlupf auftritt, bewegen sich beim Kettentrieb die Antriebs- und Abtriebswelle immer völlig synchron zueinander. In der Kfz-Technik wird daher die Nockenwelle, die stets in einem festen Winkelverhältnis zur Kurbelwelle stehen muss, üblicherweise über eine Kette oder einen Zahnriemen angetrieben.
Formschlüssige Kettengetriebe werden auch beim Fahrrad eingesetzt. Dort hat sich die Fahrradkette gegenüber allen anderen Kraftübertragungen (Kardanwelle usw.) durchgesetzt. Ein Nachteil der Kraftübertragung durch die Kette ist der Umstand, dass die Übersetzung nicht stufenlos gewählt werden kann. Im Radsport hat dies vor allem dazu geführt, dass Kettenschaltungen in den letzten Jahrzehnten besonders mit einfach abgestuften Zahnkranzpaketen nachgefragt wurden, welche vom Handel wegen der technischen Weiterentwicklung von Kette und Ritzeln mittlerweile in großer Auswahl angeboten werden (9- und 10-fach-Kassetten, seit 2008 auch 11-fach).
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Bei der Kraftübertragung ohne Formschluss kommen sogenannte Gliederkettentriebe zum Einsatz. Sie arbeiten in der Regel kraftschlüssig und werden daher nicht den Kettentrieben zugeordnet, sondern folgen dem Arbeitsprinzip von Riemengetrieben.
Als Ausnahme sind formschlüssige Lamellenkettentriebe zu nennen, wie z. B. das stufenlose PIV-Getriebe, bei dem eine Kette mit seitlich verschiebbaren Laschen in die radialen Nutenzähne zweier Kegelscheibenpaare greift. Zahn und Lücke eines Scheibenpaares stehen sich gegenüber.
In Kraftfahrzeugen wurden Kettengetriebe auch als vierstufige Wechselgetriebe verwendet. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind die Motorrad-Getriebe von Richard Küchen in den Baumustern Zündapp KS 601 (und KS 600) sowie Victoria Bergmeister.
Es gibt auch stufenlose Kettengetriebe, bei denen eine Lamellenkette zwischen je zwei Kegelscheiben auf der Antriebs- und Abtriebsseite läuft. Ein Lamellenkettengetriebe verwendet eine Kette, deren seitlich verschiebbare Lamellen Formschluss mit zwei genuteten stumpfen Kegelscheiben haben. Durch die Veränderung des Abstandes zwischen den Kegelscheiben kann die Übersetzung verstellt werden. Verstellt werden sie in der Regel hydraulisch; je eine der Kegelscheiben ist fest, während die andere durch einen Kolben verschoben werden kann. Der Öldruck im Hydrauliksystem wird drehmomentabhängig so geregelt, dass die Kette nicht durchrutscht, da es ansonsten zu einer Zerstörung des Getriebes kommen kann.
Diese Getriebe werden in Personenkraftwagen als Automatikgetriebe verwendet. Sie ermöglichen ein Fahren im wirtschaftlichsten oder sportlichsten Drehzahlbereich des Motors ohne Schaltrucke. Ein bekannter Vertreter ist die multitronic von Audi.
Die Verschleißgrenze von Antriebsketten wird häufig als Kettenlängung von ca. 2 % festgesetzt. Ein gleichmäßiger und sicherer Lauf der gelängten Kette kann durch Spannelemente ausgeglichen werden.
Wenn auf eine gleichmäßige Abnutzung aller Zähne des Kettenrads Wert gelegt wird, sollten Kettenglied-Anzahl und Zähnezahlen teilerfremd sein, damit nicht regelmäßig dieselben Bolzen in dieselben Zahnlücken greifen. Es kann allerdings argumentiert werden, dass Kettenräder mit einer geraden Anzahl von Zähnen einem geringeren Verschleiß unterliegen, wenn sichergestellt werden kann, dass die inneren und äußeren Laschen der Kette nach einer Demontage jeweils wieder an den gleichen Zähnen zu liegen kommen. Im Gegensatz zum Abstand der Kettenbolzen an einer äußeren Lasche verändert sich der Abstand der Bolzen an einer inneren Lasche trotz fortschreitendem Verschleiß nicht (bei Rollenketten ändert sich der Abstand zwischen den Rollen geringfügig aufgrund der Abnutzung der Rollen selber). Bei Vorliegen der genannten Voraussetzungen wird sich dementsprechend nur an jedem zweiten Zahn ein erhöhter Verschleiß einstellen. Dadurch ist zu erwarten, dass sich der Druck, den die Bolzen auf die Zähne ausüben, gleichmäßiger auf mehrere Zähne verteilt.[1]
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