powered by CADENAS

Social Share

Natriumchromat (19832 views - Material Database)

Natriumchromat ist eine chemische Verbindung der Elemente Natrium, Chrom und Sauerstoff. Das Natriumsalz der Chromsäure wird im Labor als starkes Oxidationsmittel, als Markierungssubstanz in der biologischen Forschung, als Korrosionsschutzmittel in Kühlgeräten und als Holzschutzmittel eingesetzt. Es entsteht als Zwischenprodukt bei der Gewinnung von Chrom aus dem Mineral Chromit, und ist wie alle Chromate stark toxisch.
Go to Article

Natriumchromat

Natriumchromat

Natriumchromat
Strukturformel
Allgemeines
Name Natriumchromat
Andere Namen
  • Chromnatrium
  • Natriummonochromat
  • Dinatriumchromat
  • Chromsäurenatriumsalz
  • chromsaures Natrium
Summenformel Na2CrO4
CAS-Nummer
  • 7775-11-3 (wasserfrei)
  • 10034-82-9 (Tetrahydrat)
PubChem 24488
Kurzbeschreibung

geruchlose, durchscheinende gelbe Kristalle[1]

Eigenschaften
Molare Masse 161,97 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,73 g·cm−3 (18 °C)[2]

Schmelzpunkt

792 °C[2]

Siedepunkt

thermische Zersetzung[2]

Löslichkeit

gut in Wasser (530 g·l−1 bei 20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)[3], ggf. erweitert[2]

Gefahr

H- und P-Sätze H: 350​‐​340​‐​360FD​‐​330​‐​301​‐​312​‐​372​‐​314​‐​317​‐​334​‐​410
P: 201​‐​260​‐​273​‐​280​‐​304+340​‐​310​‐​305+351+338 [2]
Zulassungs­verfahren nach REACH

besonders besorgnis­erregend[4], zulassungs­pflichtig: krebs­erzeugend, erbgut­verändernd, fortpflanzungs­gefährdend (CMR)[5]

MAK

Schweiz: 5 μg·m−3 (berechnet als Chrom)[6]

Toxikologische Daten

136 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Natriumchromat ist eine chemische Verbindung der Elemente Natrium, Chrom und Sauerstoff. Das Natriumsalz der Chromsäure wird im Labor als starkes Oxidationsmittel, als Markierungssubstanz in der biologischen Forschung[7], als Korrosionsschutzmittel in Kühlgeräten und als Holzschutzmittel[8] eingesetzt. Es entsteht als Zwischenprodukt bei der Gewinnung von Chrom aus dem Mineral Chromit,[9] und ist wie alle Chromate stark toxisch.

Natriumchromat

Sicherheitshinweise

Natriumchromat wirkt stark oxidierend. Es ist krebserzeugend, teratogen und kann zu Allergien führen. Der Stoff ist giftig beim Verschlucken und sehr giftig beim Einatmen.

  1. a b Datenblatt Natriumchromat bei AlfaAesar, abgerufen am 3. Februar 2010 (JavaScript erforderlich)..
  2. a b c d e f Eintrag zu Natriumchromat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 17. Februar 2017 (JavaScript erforderlich).
  3. Eintrag zu Sodium chromate im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 1. Februar 2016. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  4. Eintrag zu CAS-Nr. 7775-11-3 in der SVHC-Liste der Europäischen Chemikalienagentur, abgerufen am 14. Juli 2014.
  5. Eintrag zu CAS-Nr. 7775-11-3 im Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe der Europäischen Chemikalienagentur, abgerufen am 14. Juli 2014.
  6. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA): Grenzwerte am Arbeitsplatz 2015 – MAK-Werte, BAT-Werte, Grenzwerte für physikalische Einwirkungen, abgerufen am 27. Oktober 2015.
  7. Transfusion Medecine and Hemotherapy. Erstellung von Blutvolumenreferenzwerten für erythrozytenmarkierende Indikatorverdünnungsmethoden anhand von Literaturdaten.
  8. PAN Pesticides Database – California Pesticide Use Sodium chromate – Pesticide use statistics for 2005.
  9. www.seilnacht.com Chrom.


This article uses material from the Wikipedia article "Natriumchromat", which is released under the Creative Commons Attribution-Share-Alike License 3.0. There is a list of all authors in Wikipedia

Material Database

Datenbank,rohs,reach,Compliancy,Verzeichnis,Liste,Information,Substanz,Material,Restriktion,Datenblatt,Spezifikation