powered by CADENAS

Social Share

Stellite (8121 views - Material Database)

Stellite ist der kommerzielle Name der Kennametal Stellite für Hartlegierungen auf Cobalt-Chrom-Basis. Heute werden sie als Nichteisenlegierungen geführt, jedoch ist aus den 1950er-Jahren auch Stellite mit bis zu 20 % Volumenanteil Eisen bekannt. Stellite enthält je nach Einsatzgebiet Anteile von Chrom, Wolfram, Nickel, Molybdän und Kohlenstoff, der durch die Bildung von Carbiden einen großen Einfluss auf die Eigenschaften der Legierung hat. Das Hauptmerkmal von Stellite ist eine hohe Beständigkeit gegen Verschleiß wie beispielsweise Korrosion oder Abrasion, die auch bei hohen Temperaturen erhalten bleibt, wodurch sie aber auch schwer zu bearbeiten sind. Stellite wird für Bauteile bevorzugt, die hohen Verschleißbelastungen ausgesetzt sind. Dazu gehören unter anderem Schneidwerkzeuge, Laufschienenpanzerungen von Motorsägeschwertern, Auskleidungen von Waffenläufen, Teile von Turboladern, Ventilsitze von Verbrennungsmotoren oder Schiffsdieselpanzerungen. Weitere Anwendungen finden sich bei der Energieerzeugung (Turbinen), der Lebensmittelherstellung, der Öl- und Gasgewinnung, in der Glasindustrie, der (Petro-)Chemie, im Armaturenbau als metallischer Ventilsitz sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Stellite kann sowohl vergossen werden als auch als Beschichtungswerkstoff in Form von Stäben, Pulvern, Drähten oder Elektroden auf stark beanspruchte Oberflächen aufgeschweißt oder aufgespritzt werden. Ende des 19. Jahrhunderts ließ sich der US-Amerikaner Elwood Haynes (1857–1925) diese Hartlegierungen auf Kobaltbasis patentieren, die ihren Namen wegen ihres Glanzes vom lateinischen Wort Stella (Stern) ableitete. Der im kanadischen Deloro ansässige Goldminenbesitzer Michael John O'Brien erhielt die Lizenz zur Produktion. Zusammen gründeten Haynes und O'Brien 1917 die Deloro Smelting and Refining Company Ltd., aus der sich später die Firma Deloro Stellite entwickelte. Ende 2012 wurde Deloro Stellite von Kennametal Inc. akquiriert und vertreibt weiterhin Stellite.
Go to Article

Stellite

Stellite

Stellite ist der kommerzielle Name der Kennametal Stellite für Hartlegierungen auf Cobalt-Chrom-Basis. Heute werden sie als Nichteisenlegierungen geführt, jedoch ist aus den 1950er-Jahren auch Stellite mit bis zu 20 % Volumenanteil Eisen bekannt.

Stellite enthält je nach Einsatzgebiet Anteile von Chrom, Wolfram, Nickel, Molybdän und Kohlenstoff, der durch die Bildung von Carbiden einen großen Einfluss auf die Eigenschaften der Legierung hat. Das Hauptmerkmal von Stellite ist eine hohe Beständigkeit gegen Verschleiß wie beispielsweise Korrosion oder Abrasion, die auch bei hohen Temperaturen erhalten bleibt, wodurch sie aber auch schwer zu bearbeiten sind.

Stellite wird für Bauteile bevorzugt, die hohen Verschleißbelastungen ausgesetzt sind. Dazu gehören unter anderem Schneidwerkzeuge, Laufschienenpanzerungen von Motorsägeschwertern, Auskleidungen von Waffenläufen, Teile von Turboladern, Ventilsitze von Verbrennungsmotoren oder Schiffsdieselpanzerungen. Weitere Anwendungen finden sich bei der Energieerzeugung (Turbinen), der Lebensmittelherstellung, der Öl- und Gasgewinnung, in der Glasindustrie, der (Petro-)Chemie, im Armaturenbau als metallischer Ventilsitz sowie im Maschinen- und Anlagenbau.

Stellite kann sowohl vergossen werden als auch als Beschichtungswerkstoff in Form von Stäben, Pulvern, Drähten oder Elektroden auf stark beanspruchte Oberflächen aufgeschweißt oder aufgespritzt werden.

Ende des 19. Jahrhunderts ließ sich der US-Amerikaner Elwood Haynes (1857–1925) diese Hartlegierungen auf Kobaltbasis patentieren, die ihren Namen wegen ihres Glanzes vom lateinischen Wort Stella (Stern) ableitete. Der im kanadischen Deloro ansässige Goldminenbesitzer Michael John O'Brien erhielt die Lizenz zur Produktion. Zusammen gründeten Haynes und O'Brien 1917 die Deloro Smelting and Refining Company Ltd., aus der sich später die Firma Deloro Stellite entwickelte. Ende 2012 wurde Deloro Stellite von Kennametal Inc. akquiriert und vertreibt weiterhin Stellite.


AlnicoAluminiumAluminiumlegierungAluminium-Lithium-LegierungArsenical copperBerylliumBirmabrightBismanolBismutChromChromium hydrideCobaltKupferDuraluminiumGalliumGlasGoldHiduminiumHydronaliumIndiumEisenItalmaBleiMagnaliumMagnesiumMegalliumMercuryNichromeNickelKunststoffPlexiglasPlutoniumKaliumRhodiumRoses MetallSamariumScandiumSilberNatriumRostfreier StahlStahlBaustahlZinnTitan (Element)UranWoodsches MetallY alloyZinkZirconiumVitalliumBerylliumkupferBillonMessingCalamine brassChinese silverRauschgoldGilding metalMuntzmetallPinchbeck (alloy)Messing#MessingsortenBronzeAluminiumbronzeArsenical bronzeBell metalFlorentine bronzeGlucydurGuanín (bronze)RotgussPhosphor bronzeOrmoluSpiegelmetallKonstantanKupferhydridCopper–tungstenKorinthisches ErzCunifeKupfernickelCymbal alloysDevardasche LegierungElektron (Legierung)HepatizonManganinMelchior (alloy)NeusilberMolybdochalkosNordisches GoldShakudōTumbagaAlGaGalfenolGalinstanGold#Weißgold und GraugoldRhoditeCrown goldElinvarFieldsches MetallFernicoFerrolegierungAuermetallFerrochromFerromanganFerromolybdenumFerrosiliciumFerrotitanFerrouraniumInvarGusseisenIron–hydrogen alloyRoheisenHeizleiterlegierung#KanthalKovarStaballoyBulat steelGussstahl41xx steelDamaszener StahlU-Boot-StahlSchnellarbeitsstahlMushet steelMaraging-StahlHigh-strength low-alloy steelReynolds 531ElektroblechFederstahlAL-6XNCelestriumAlloy 20Marine grade stainlessMartensitic stainless steelSanicro 28MesserstahlZeron 100SilberstahlWerkzeugstahlCOR-TEN-StahlWootzLot (Metall)TerneLetternmetallElektron (Werkstoff)AmalgamMagnoxAlumelBrightrayChromelHaynes InternationalInconelMonelNicrosilNisilNitinolMu-MetallPermalloySupermalloyNickel hydridePlutonium–gallium alloyNaK (Legierung)MischmetallLithiumTerfenol-DPseudo palladiumScandium hydrideSamarium-CobaltArgentium sterling silverBritanniasilberDoré bullionGoloidPlatinum sterlingShibuichiSterlingsilberTibetan silverTitanium Beta CTitanlegierungTitandihydridGum metalTitanium goldTitannitridLagermetallBritanniametallHartzinnQueen's metalWeißmetallUran(III)-hydridZamak-LegierungZirconium hydrideWasserstoffHeliumBorStickstoffSauerstoffFluorMethanMezzaninAtom

This article uses material from the Wikipedia article "Stellite", which is released under the Creative Commons Attribution-Share-Alike License 3.0. There is a list of all authors in Wikipedia

Material Database

Datenbank,rohs,reach,Compliancy,Verzeichnis,Liste,Information,Substanz,Material,Restriktion,Datenblatt,Spezifikation